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Mineralwollsanierung (KMF)
Mineralwolle-Dämmstoffe werden aus künstlichen Mineralfasern (KMF) wie Glas-, Stein- oder Schlackerohstoffen hergestellt. Sie enthalten Zusätze von Kunstharzen zur Formerhaltung sowie geringfügige Mengen Öle zur Staubbindung. Fasern aus KMF-Dämmstoffen gelten als krebsverdächtig, wenn z. B. der Kanzerogenitätsindex KI >30 und <40 beträgt.
Vorgehensweise im Umgang mit Mineralwolle (KMF)
- spezielle arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen für das Tragen von Atemschutzgeräten
- Erstellen einer Betriebsanweisung
- vor Beginn des erstmaligen Umgangs schriftliche Anzeige an die zuständige Behörde und an die zuständige Berufsgenossenschaft
- Für gute Durchlüftung am Arbeitsplatz sorgen
- Schutzausrüstung (Einwegsschutzanzug, P2-Filtermaske, Schutzbrille)
- Staubaufwirbelung vermeiden
- mögliche Befeuchtung der Dämmstoffe
- Verpacken der Dämmstoffe in Big-Bags, in Container verladen und Verbringung auf die Deponie
Die fachgerechte Demontage und Entsorgung aller Mineralwolle-Dämmstoffe erfolgt nach den Richtlinien der TRGS 521.
Was ist Mineralwollle?
Mineralwolle-Dämmstoffe werden aus künstlichen Mineralfasern (KMF) wie Glas-, Stein- oder Schlackerohstoffen hergestellt. Sie enthalten Zusätze von Kunstharzen zur Formerhaltung sowie geringfügige Mengen Öle zur Staubbindung. Fasern aus
KMF-Dämmstoffen gelten als krebsverdächtig, wenn z. B. der Kanzerogenitätsindex KI >30 und <40 beträgt.
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